Im Augustiner Brauhaus Sanssouci schmeckt nicht nur das Helle

Wie es zur Kooperation kam und warum wir Stammgäste wurden – ein Dialog zwischen Lutz und Walter

Wenn viel getrunken wird, zapfen eben zwei.

Wenn viel getrunken wird, zapfen eben zwei.

Walter:
Ich geh da nicht hin wegen Stimmung. Ich geh da hin, weil ich weiß, dass das Essen stimmt. Punkt.

Das Augustiner Brauhaus Sanssouci ist so ein Laden – da setzt du dich hin und bekommst genau das, was du erwartest. Keine Experimente, kein Rumgeeier. Fleisch, Hitze, Zeit. Fertig.

Und ja, ich sabbere.

Das ist kein Witz. Je länger das dauert, desto schlimmer wird’s. Ich sitze da, sehe die Teller rausgehen – und dann läuft’s schon. Richtig. Das tropft. Lutz sagt dann immer, ich soll mich zusammenreißen. Aber wenn das Essen gut ist, reagiert der Körper.

Lutz:
Naja, also sagen wir mal so – ich geh da schon auch wegen dem Bier hin.

Ist ja kein Geheimnis. Helles, Edelstoff, eins geht immer. Und wenn du dann noch fünf Minuten zu Fuß brauchst, dann bist du halt öfter da. Sommer wie Winter.

Und irgendwann kennt man sich.

Ich komm rein, setz mich hin, bestell mein Bier. Walter bestellt direkt die halbe Karte. Und dann sitzen wir da. Immer wieder.

Walter:
Im Winter wird’s ruhiger. Weniger Leute, mehr Platz. Und dann fängst du an zu überlegen.

Wie kriegst du das hier nach draußen? Nicht das Bier. Das Essen.

So sind die Platten entstanden. Kein Konzept aus dem Büro. Sondern vom Tisch.

Was schmeckt im Brauhaus und wer kommt dahin

Walter:
Das Schnitzel zuerst.

Wenn das nicht passt, kannst du gehen. Hier passt es. Dünn genug, aber nicht trocken. Und wenn du es mit lauwarmem Kartoffelsalat bekommst, dann bleibst du einfach sitzen.

Dann die Ente.

Halbe Ente, fast das ganze Jahr. Und die ist nicht nur okay – die ist richtig gut. Deswegen haben wir sie übernommen.
👉 Barbarie-Entenplatte

Und dann die Haxe.

Da gibt’s nichts zu diskutieren. Das ist ein Klassiker. Touristen nehmen sie, klar. Aber nicht nur die. Außen knusprig, innen weich. Genau so muss das sein.
👉 Haxen-Platte

Lutz:
Und wer da sitzt? Alles. Wirklich alles.

Potsdamer, Berliner, Familien, Leute vom Bau, Touristen mit großen Augen. Das ist kein Laden, wo du dich verstellen musst. Da wird gegessen.

Und das merkt man.

So entstand die Vespa-Platte, die wir liefern

Walter:
Ich mag keine Entscheidungen, wenn ich Hunger habe.

Also haben wir eine Platte gebaut, die das übernimmt.

Die Vespa-Platte ist kein Kompromiss. Die ist die Lösung. Verschiedene Fleischsorten, Aufschnitt, Brot, Beilagen, ein bisschen Säure, ein bisschen Fett. Alles, was du brauchst, ohne dass du drüber nachdenken musst.

Du greifst einfach rein.

Und ja – bei der Platte ist es am schlimmsten.

Da steh ich davor, und es läuft schon, bevor ich überhaupt angefangen habe zu essen.

Lutz:
Das stimmt leider. Also, wirklich. Das ist manchmal schon… grenzwertig.

Aber gut – besser so, als wenn nichts passiert.

Warum die Vespa-Platte toll ist…

Walter:

  1. Jeder findet was. Immer.

  2. Du brauchst nichts erklären.

  3. Sie funktioniert sofort – egal wer am Tisch sitzt.

Wann die Vespa-Platte besonders gut passt

Lutz:
Immer dann, wenn du keine Lust auf Stress hast.

Geburtstag, Feier, Büro, irgendwas zwischendurch. Leute kommen, gehen wieder, keiner will groß planen.

Du stellst die Platte hin – und dann läuft das.

Walter:
Genau. Essen muss funktionieren. Alles andere kommt danach.

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Neu Fahrland: Endlich eine Küche – und dann war Schluss