Was passiert, wenn man es einfach versucht: Angefangen mit einem “Topf”

Lutz in seinem Le Pot

Lutz in seinem Pot-Anhänger, Mai 2020

Eine Pandemie, ein Grill und der Mut, es einfach zu machen.

Le Pot begann nicht als großes Konzept. Sondern in einer Zeit, in der vieles stillstand – und wir beschlossen, nicht stillzustehen. Jedenfalls kann keiner von uns still stehen. Sitzen ja.

Es war zu Beginn der Pandemie. Aufträge fielen weg, Pläne lösten sich auf. Lutz kam mit einer Idee, die so einfach wie ehrlich war: ein Food-Anhänger, ein Grill, gutes Essen. Kamila sah das Potenzial – und wir haben es im Dorf einfach gemacht.

Im Hof des alten Hauses von Lutz entstanden die ersten Burger: Hamburger, Cheeseburger, BBQ-Burger, Hot Spicy, Pommes und hausgemachtes Pulled Pork. Keine Show, kein Schnickschnack. Nur ehrliches Essen. Wer kam, blieb. Und wer einmal da war, kam wieder. Meistens.

Der Name Le Pot war dabei nie Marketing. Er stand einfach da – auf dem Anhänger, der aussah wie ein Topf. Und irgendwann war klar: Das passt. Ein Topf, in dem vieles zusammenkommt. Menschen, Essen, Gespräche. Und eine Idee, die größer wurde, als wir es damals geplant hatten.

Bis zum Jahresende während der Pandemie hat sich das Geschäft prächtig entwickelt: Abholung war kein Problem, Feste feiern unter Auflagen auch nicht. Aber als es dann kälter wurde und niemand mehr vor die Tür durfte, haben wir uns entschlossen zu liefern.

Von Burgern und Spare Ribs zur Hausmannskost

Gesagt, getan. Eine Software wurde konfiguriert, über Facebook haben wir mit den Dorfmenschen kommuniziert – und von nun an gab es nicht nur Burger und Pommes, sondern Lutze’s Hausmannskost.

Und hier kochte Lutz das, was er am liebsten aß: Schichtkohl, Wurstgulasch, Erbseneintopf, Möhreneintopf, Schaufelbraten, Soljanka und vieles mehr.

Schaufelbraten mit Rosenkohl, Bratkartoffeln und Speck

Möhreneintopf

Jägerschnitzel mit Spirellis – DDR-Erinnerung

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Wie ein Traum, Lutz’s Schlachteplatte